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Infrarotfilter

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Produktdetails: Infrarotfilter

Infrarotfilter

Infrarotfilter sperren den sichtbaren Teil des Lichts und außerdem den ultravioletten Teil des Lichts. Für das bloße Auge erscheinen sie daher völlig undurchsichtig und schwarz. Früher wurden sie deshalb mitunter auch als Schwarzfilter bezeichnet. Durchlässig sind Infrarotfilter nur für Infrarotlicht, welches das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann. Allerdings gibt es Filme und Kamerasensoren, die dazu sehr wohl in der Lage sind.

Wozu werden Infrarotfilter verwendet?

Mit Infrarotfiltern lassen sich interessante visuelle Effekte erzielen. Dabei wird zwischen Farb- und Schwarzweiß-Fotografie im Infrarotbereich unterschieden. In der Schwarzweiß-Fotografie sorgen Infrarotfilter dafür, dass der Himmel sehr dunkel bis nahezu schwarz wiedergegeben wird. Weiße Wolken

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Infrarotfilter

Infrarotfilter sperren den sichtbaren Teil des Lichts und außerdem den ultravioletten Teil des Lichts. Für das bloße Auge erscheinen sie daher völlig undurchsichtig und schwarz. Früher wurden sie deshalb mitunter auch als Schwarzfilter bezeichnet. Durchlässig sind Infrarotfilter nur für Infrarotlicht, welches das menschliche Auge nicht wahrnehmen kann. Allerdings gibt es Filme und Kamerasensoren, die dazu sehr wohl in der Lage sind.

Wozu werden Infrarotfilter verwendet?

Mit Infrarotfiltern lassen sich interessante visuelle Effekte erzielen. Dabei wird zwischen Farb- und Schwarzweiß-Fotografie im Infrarotbereich unterschieden.

In der Schwarzweiß-Fotografie sorgen Infrarotfilter dafür, dass der Himmel sehr dunkel bis nahezu schwarz wiedergegeben wird. Weiße Wolken zeichnen sich daher besonders dramatisch ab. Eine Besonderheit des Infrarotfilters ist allerdings der sogenannte Wood-Effekt, welcher sich bei Grünpflanzen ergibt. Das Chlorophyll der Pflanzen reagiert besonders stark auf Infrarotlicht. Daher wird pflanzliches Grün auf Infrarotfotos besonders hell wiedergegeben. Die Pflanzen scheinen regelrecht zu strahlen. Vor allem bei Landschaftsaufnahmen entstehen dadurch ganz außergewöhnliche künstlerische Effekte.

Bei Farbfotos führen Infrarotaufnahmen dazu, dass Blattgrün rosa oder rot wiedergegeben wird. Auch dies kann zu bemerkenswerten Bildern führen. Da auch die übrigen Farben durch den Infrarotfilter beeinflusst werden, ohne dass das Ergebnis immer vorhersagbar ist, sind Infrarotfilter allerdings in der Farbfotografie weniger verbreitet.

Was ist bei der Auswahl von Infrarotfiltern zu beachten?

Die Voraussetzung für Infrarotfotos ist zunächst ein infrarotfähiges Aufnahmemedium. In der analogen Fotografie gibt es spezielle Infrarotfilme, denn mit normalen Filmen sind in Verbindung mit Infrarotfiltern keine Aufnahmen möglich. Infrarotfilme lassen sich dagegen auch ohne Anwendung des Infrarotfilters wie ganz normale Schwarzweiß-Filme verwenden.

Bei Digitalkameras ist häufig ein Infrarot-Sperrfilter verbaut. Es muss daher darauf geachtet werden, dass der Sensor überhaupt für Infrarotlicht empfindlich ist. Gegebenenfalls kann der Sperrfilter (fachmännisch) entfernt werden. Es gibt auch Kameras, die ab Werk ohne Infrarot-Sperrfilter ausgeliefert werden.

Bei der Auswahl des richtigen Infrarotfilters ist die Wellenlänge zu beachten. Diese richtet sich danach, wie weit in den Infrarotbereich der Film oder Sensor empfindlich ist. Es gibt Infrarotfilter mit verschiedenen Wellenlängengrenzen. Gängige Bereiche sind zum Beispiel bis 695 nm, bis 715 nm oder bis 750 nm. Ab dieser Grenze sperrt der Filter das einkommende Licht und lässt nur das Licht aus dem darüber liegenden Infrarotbereich passieren. Je höher der Wellenlängenbereich, umso ausgeprägter der Infraroteffekt. Allerdings nützt es nichts, einen Film zu verwenden, der nur bis 695 nm für Infrarotlicht sensibel ist und diesen mit einem 750 nm Filter zu verwenden, welcher also alles Licht unter 750 nm sperrt. Hieraus kann kein Bild resultieren. Im Idealfall sollte die Sperrgrenze leicht unterhalb des Sensibilitätsgrenze von Film oder Sensor ausgewählt werden. Ein Filter für 695 nm, zusammen mit einem Film mit Sensibilisierung bis 715 nm, ist eine sinnvolle Kombination.

Natürlich sollte beim Kauf eines Infrarotfilters auch auf die üblichen Kriterien beim Filterkauf geachtet werden. Der Filter sollte eine Metallfassung aus Messing oder Aluminium haben und den passenden Durchmesser für das Objektiv aufweisen, mit dem er benutzt werden soll.
Für das Gelingen eindrucksvoller Infrarotfotos sind übrigens das Frühjahr und der Frühsommer die idealen Jahreszeiten. Aufgrund der geringen Lichtausbeute im Infrarotbereich ist meist die Verwendung eines Stativs notwendig.

* Preise inkl. Mehrwertsteuer und zzgl. Versandkosten. Wir verlinken auf ausgewählte Online-Shops und Partner, von denen wir ggf. eine Vergütung erhalten. Diese Vergütung ist im Kaufpreis bereits enthalten. Zwischenzeitliche Änderung der Preise, Lieferzeit und -kosten sind möglich.